Pläne erstellen und ableiten

Mit GeoOffice xPlanung können Pläne neu erstellt oder aus bestehenden Plänen abgeleitet werden. Auf der Grundlage bestehender Pläne lassen sich Änderungspläne, Ergänzungspläne oder Aufhebungspläne ableiten. GeoOffice xPlanung bietet den Vorteil, dass alle Ableitungen archiviert werden und ihre Historie einfach nachvollziehbar ist.

 

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Beim Ableiten eines Planes wird immer eine neue Editiersitzung gestartet, die nach der Ableitung geöffnet bleibt. So ist es möglich direkt nach der Ableitung die Sachdaten des neuen Planes anzupassen. Insbesondere der Name des Planes sollte dann eindeutig festgelegt werden, da es bei einer späteren Änderung des Attributs Name Plan zu einer fehlerhaften Struktur in der Planverwaltung kommen kann (siehe dazu auch: Sachdaten editieren).

Relationen zwischen Plänen

Mit der Erstellung von Änderungs-, Ergänzungs- oder Aufhebungsplänen werden semantische Beziehungen zwischen Plänen erstellt. Dabei stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl:

Die Inhalte von Plan A ersetzen die Inhalte von Plan B, der Geltungsbereich von Plan A überdeckt aber nicht den gesamten Geltungsbereich von Plan B (Änderung). In dem Fall gilt nur im Überlappungsbereich der beiden Geltungsbereiche das neue Planungsrecht A, im restlichen Teil des Geltungsbereichs gilt weiterhin das alte Planungsrecht B.

Die Inhalte von Plan A ersetzen die Inhalte von Plan B und der Geltungsbereich von A überdeckt den gesamten Geltungsbereich von B (Aufhebung). In diesem Fall ist der gesamte Plan B aufgehoben worden.

Die Inhalte von Plan A ergänzen die Inhalte von Plan B, z.B. durch zusätzliche textliche Festsetzungen oder Überlagerungsobjekte (Ergänzung). In diesem Fall kann das im Geltungsbereich von Plan B gültige Planungsrecht nur durch eine gemeinsame Auswertung von Plan A und Plan B bestimmt werden.

 

Voraussetzung für die drei Szenarien:  Das Gültigkeitsdatum von Plan A (Attribut Inkrafttretens Datum) muss  nach dem Gültigkeitsdatum von Plan B liegen.

 

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Es gilt die Regel, dass eine Fläche nicht an zwei Änderungsverfahren teilhaben darf! In einem solchen Fall ist die Teilung der Fläche zwingend erforderlich. Dies ist besonders relevant bei Flächennutzungs- (FP) und Regionalplänen (RP), da hier sehr große Flächen betroffen sein können. Durch ihre Größe kommt es relativ häufig vor, dass diese Flächen gleichzeitig an unterschiedlichen Änderungsverfahren teilhaben.